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Gebiete Sardiniens,
sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Weiher bieten zahlreichen
Wasservögeln Unterkunft und sind durch das Ramsar-Abkommen geschützt. Im
seichten Gewässer der vorübergehende vorhandenen Weiher und im großen
Salzteich von Sale Porcus kann man während der Wintermonate Tausende von
rosaroten Flamingos und zahlreiche Arten von Süßwasservögeln bewundern.
IIm dichten Röhricht des Weihers von
Cabras kann man dem seltenen Purpurhuhn begegnen sowie zahlreichen
Gänsearten, Reiher, Kormorane, den Sumpffalken und, während der
Migration, den Fischadler beobachten.
In den Felsenriffen von Capo Mannu kann man häufig im Tiefflug über dem
klaren Gewässer die seltenste Möwe Europas sehen, und zwar die korsische
Möwe. Capo Mannu und die natürliche Oase von Turre Seu sind, dank der
zahlreichen - darunter vielen endemischen - Pflanzenarten von großer
botanischer Bedeutung.
Etwa 50 km von Oristano entfernt liegt die Giara di Gesturi, eine
basaltische 4 km breite und 12 km lange Hochebene, die einen Besuch wert
ist; hier lebt das Giara-Pferdchen, das einzige wilde Pferd Europas, das
klein und dunkelfarbig ist, und fast mandelförmige Augen hat. |

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